Wohnen in der Bahnstadt.
Urban. Zentral. Grün.

Auf der Ostseite gibt es zwei große Wohngebiete. Das „Quartier am Campus“ (QUAC) wurde ab 2011 entwickelt. Es besteht aus Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern sowie Wohnungen im denkmalgeschützten Magazin. 2013 wurden die ersten Wohnungen und Häuser bezogen. Das QUAC verdankt seinen Namen der Nähe zum künftigen Campus Leverkusen. Direkt daneben ist das Wohngebiet „Wohnen an der Grünen Mitte“ bereits weitgehend bezogen. Es umfasst Miet- und Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern, Reihenhäuser und freistehende Einfamilienhäuser. 2019 soll es komplett fertiggestellt sein. Das Studierendenwohnheim des Kölner Studentenwerks wurde im Februar 2017 eröffnet und bezogen. Bereits bewohnt ist auch das Wohnhaus für junge Menschen mit Behinderung neben dem Kulturausbesserungswerk und das direkt benachbarte Mehrgenerationen-Wohnprojekt. Eine Wohnnutzung ist auch im Kesselhaus vorgesehen, das ab 2019 durch den Eigentümer umgebaut wird.

Vor gut 15 Jahren wurde in Leverkusen-Opladen das Bahn-Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn geschlossen. Die Stadt Leverkusen stand vor der Aufgabe, neue Nutzungsideen für die innerstädtische Brachfläche zu entwickeln. Von Beginn an war klar, dass die Entwicklung von neuen Wohngebieten ein zentrales Element bei der Gestaltung der neuen Bahnstadt sein würde. Bestätigt wurde dies 2006 im Rahmen eines europaweit ausgeschriebenen städtebaulichen Wettbewerbs. Aus diesem Wettbewerb ging der Rahmenplan für das gesamte Projektgebiet „Neue Bahnstadt“ hervor. Auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerks („Ostseite“) entstehen bis Ende 2019 rund 420 Wohneinheiten. Weitere sind in Planung. Bis 2023 werden bis zu 1300 Menschen hier ihre neue Heimat gefunden haben. Weitere rund 500 Wohneinheiten sind zusätzlich auf der anderen Seite der Bahngleise – „gegenüber“ vom ehemaligen Ausbesserungswerk und rund um den Bahnhof Opladen – geplant. Sie sollen in der Zeit von 2020-2023 gebaut werden.

Verschiedene Wohnformen

Auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerks wurden schon 2013 die ersten Wohnungen und Häuser bezogen. Das Angebot an Wohnformen ist unterschiedlich: Das „Quartier am Campus“ verdankt seinen Namen der Nähe zum künftigen Campus Leverkusen der Technischen Hochschule Köln. Es wurde ab 2011 als erstes Wohngebiet entwickelt und ist heute das Zentrum der Bahnstadt Ost. Wegweisend für die gesamte Wohnbebauung war  die Entwicklung von Qualitätsstandards für das neue Wohnen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Verweis auf die Bahn-Historie. So findet sich u.a. an allen Gebäudefassaden ein vorgeschriebener prozentualer Anteil der charakteristischen Ziegelsteinoptik wieder. Diese war typisch für die Hallen und Bauten im ehemaligen Ausbesserungswerk. Das Quartier am Campus besteht aus Einfamilien- und Stadthäusern sowie Wohnungen im denkmalgeschützten Magazin. Direkt daneben ist das Wohngebiet „Wohnen an der Grünen Mitte“ im Bau. Es umfasst Miet- und Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern, Reihenhäuser und freistehende Einfamilienhäuser und ist 2020 komplett fertiggestellt. In Funktion befindet sich zudem ein Studentenwohnheim (Bauherr: Kölner Studentenwerk). Von seinen Nutzern bezogen wurde auch ein integratives Wohnhaus für junge Menschen mit Behinderungen. Ein genossenschaftliches Mehrgenerationenprojekt ist etabliert. Auf dem Areal der Cube Factory entstehen 300 Mikro-Appartments in direkter Nähe zum Campus. Auch im Kesselhaus ist Wohnutzen geplant. 

Hohe Nachfrage

Die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen war von Anfang an sehr hoch. Die Bewohner und die Interessenten schätzen die Zentrumsnähe und die fußläufige Entfernung zum Bahnhof Opladen. Weitere Vorteile: gute Verkehrsanbindung durch bestehende und neue Buslinien, Radwege und zukünftig zwei neue Brücken in die Stadt, ein Wohnumfeld mit Grün- und Spielanlagen, eine gute Infrastruktur und nicht zuletzt die „grüne” Energieversorgung durch das standortnahe BHKW. 

Modernität trifft Historie

Auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerks wird das gelungene Zusammenspiel zwischen Modernität und Historie gut sichtbar. Die Bahnstadt zeichnet sich durch neue, integrative Formen des Zusammenwohnens auf der einen Seite und durch das historische Flair der ehemaligen Bahngebäude auf der anderen Seite aus. Dieses Flair ist einer sorgsamen Planung zu verdanken, die sicherstellt, dass sich die modernen Bauten optisch an den historischen Bahngebäuden (Wasserturm, Magazin und Kesselhaus) orientieren. 

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