Die Neue Bahnstadt Opladen weist zwei ungleich große Bereiche auf: die schmale Westseite und die ausladende Ostseite. Mit der „Ostseite“ ist das ca. 45 Hektar große Areal des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerks gemeint, das von 1903 bis 2003 die Geschichte von Opladen geprägt hat. Heute verwandelt sich diese Fläche in ein neues lebendiges Stadtviertel verwandelt.

 

2008 wurde die nbso GmbH gegründet. Zielsetzung: Entwicklung und Revitalisierung von über 70 Hektar innerstädtischen Bahnbrachflächen. Die zentrale Aufgabe der ersten Jahre bestand darin, das 45 Hektar große ehemalige Bahn-Ausbesserungswerk auf der Ostseite für die Bürger der Stadt Leverkusen neu zu nutzen. Die nbso GmbH kaufte der DB AG dafür die notwendigen Grundstücke ab. Im Anschluss daran wurden 23 abgängige Bahngebäude, darunter das ehemalige Casino, das Waschhaus und diverse Hallen, abgerissen. Denkmalgeschützte Gebäude wie der Wasserturm, das Magazin, das Ledigenheim und das Kesselhaus bleiben erhalten. Sie werden denkmalgerecht saniert und neu genutzt. 

Auf Basis eines bereits seit 2006 vorhandenen Gesamtplanes wurde die Entwicklung vorangetrieben: Eine umfangreiche Bodensanierung, bei der 100.000 Kubikmeter Böden untersucht, bewertet und teilweise wieder genutzt wurden, fand statt. Die Bodensanierung war Voraussetzung zur Neunutzung als Wohn- Spiel-, Grün- und Gewerbeflächen. Die Versorgung mit Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation und Fernwärme via Blockheizkraftwerk entstand. Ein 3,5 Kilometer neues Kanalnetz zur Entsorgung wird gebaut. Ein komplett neues Straßennetz zur Anbindung der geplanten neuen Wohngebiete, für das Gewerbegebiet und den Campus Leverkusen entsteht. 2008 bekommt die Technische Hochschule Köln den Zuschlag für den Neubau des „Campus Leverkusen“. Baubeginn war 2017. Die Wohngebiete „Quartier am Campus“ und „Wohnen an der Grünen Mitte“ beherbergen heute rund 900 Neubürger. Das Quartier am Campus ist schon seit 2013 bewohnt. Mit Projektende 2023 werden rund 1300 Menschen hier wohnen.

Parallel läuft die Entwicklung des Gewerbegebietes. Bis heute sind alle Flächen vermarktet. Keimzelle des Gewerbegebietes ist der „Handwerkerhof“. Hier sind inzwischen über 21 kleinere und mittlere Betriebe mit insgesamt 155 Beschäftigten beheimatet. Größere Ansiedlungen sind die Deutsche Plasser, Wallraff und die via traffic GmbH.

Das freiräumliche  „Rückgrat“ der neuen Bahnstadt Opladen auf der Ostseite bildet das „Grüne Kreuz“ –  eine sieben Hektar große Park- und Grünanlage.

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