„Die Bahnstadt. Ein Areal mit ganz viel Vergangenheit und ganz viel Zukunft.“ – Heimatministerin Scharrenbach besuchte auf ihrer Heimat Tour Opladen.

Am Dienstag, 23.07.2019, machte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, im Rahmen ihrer Heimat Tour auch Halt in der Neuen Bahnstadt Opladen. „Der beste Ort, um mit Menschen über ihre Heimat ins Gespräch zu kommen, ist der Platz vor ihrer Haustür. Deshalb werde ich mich in diesem Jahr auf das Fahrrad setzen und die sechs Regionen des Landes erkunden. Ich möchte von den Bürgerinnen und Bürgern erfahren, was für sie Heimat ausmacht, wie sie diese gestalten und die guten Ideen für meine zukünftige Arbeit mitnehmen. Jede Region ist mit ihrer langen Geschichte und ihren Eigenarten prägend für Nordrhein-Westfalen“, sagte Ministerin Scharrenbach im Vorwege der Tour. Die letzte Etappe der fast neunstündigen Tour führte die Gruppe von mehr als 30 Radlerinnen und Radler über die Balkantrasse in die Bahnstadt.

Auf den letzten Kilometern der Tour wurde die Gruppe von Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath und der Baudezernentin Andrea Deppe begleitet. Oberbürgermeister Richrath begrüßte die Ministerin Ina Scharrenbach auf dem letzten Teilstück der Balkantrasse. Die Dezernentin Deppe erläuterte die Baumaßnahme rund um den circa 850 Meter langen Radwegabschnitt auf städtischem Gelände, der im September des Jahres offiziell eröffnet wird. Auf der abschließenden Etappe nach Opladen waren auch die nbso-Geschäftsführerin Vera Rottes und nbso-Prokurist Andreas Schönfeldt mit von der Partie.

In der Bahnstadt gab nbso-Aufsichtsratsvorsitzender Paul Hebbel vis-a-vis des Kesselhauses eine prägnante Einführung in die Entwicklung der Neuen Bahnstadt seit der Schließung des Ausbesserungswerkes Opladen. „Bis heute sind um die 650 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Wir erwarten in den nächsten Jahren weitere 450 neue Stellen. Damit übertreffen wir bei weitem die Anzahl der Arbeitnehmer, die zuletzt im Bahnausbesserungswerk der DB gearbeitet haben“, resümierte Hebbel. Geschäftsführerin Rottes gab im Anschluss einen Kurzbericht zum derzeitigen Stand der aktuellen Bauprojekte und lud die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Ausblick auf die Bahnstadt West ein, die momentan große Fortschritte macht und die verkehrlich und freiräumlich erste Konturen gewinnt.

„Die Bahnstadt. Ein Areal mit ganz viel Vergangenheit und ganz viel Zukunft.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Ministerin Scharrenbach beim abschließenden Empfang im Turm der Altstadtfunken. Der denkmalgeschützte Wasserturm ist zur Heimat des Opladener Traditionscorps geworden. Damit ist auch das rheinische Brauchtum in die Neue Bahnstadt eingezogen. „Überhaupt haben wir planerisch und gestalterisch Tradition und Zukunft in dem Projekt nbso verwirklicht“, erklärte Vera Rottes. Ein derartiges Großprojekt sei nur mit der Unterstützung des Landes und des Bundes zu realisieren. In der Tat sei diese Förderung für die Neue Bahnstadt Opladen erfolgt. Dabei könne sich das, was Leverkusen vor allem im letzten Jahrzehnt mit der Bahnstadt geschaffen habe, durchaus sehen lassen. Umso mehr freute sich die nbso-Geschäftsführerin über die positive Resonanz der Heimatministerin. 

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